Am Dienstag kann der Nationalrat über fünf Vorstösse seiner vorberatenden Kommission(WAK) befinden, die allesamt wirksame Massnahmen gegen Handelshemmnisse vorsehen. Mit der Zustimmung können die Parlamentarierinnen und Parlamentarier den Tatbeweis erbringen, dass ihr Engagement gegen hohe Schweizer Preise kein Lippenbekenntnis ist.

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Die Schweizer Wirtschaft gerät durch die Aufhebung des fixen Wechselkurses zum Euro zunehmend unter Druck. Dabei werden die wahren Kostentreiber vergessen. Eine Reduktion kostentreibender Regulierungsvorschriften für die Unternehmen sowie der Abbau von Handelshemmnissen an der Grenze sind deshalb dringender denn je.

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Wie eine bevölkerungsrepräsentative Konsumentenbefragung von GfK Switzerland zeigt, lehnen Schweizer Konsumenten eine Preisnivellierung mit dem Ausland ab. Dies aufgrund der Unterschiede in Lohn, Lebenshaltungs-kosten und Kaufkraft sowie wegen den Kosten der Hersteller. Was die Politik noch nicht zu verstanden haben scheint, ist den Konsumenten schon lange bewusst. Das Parlament politisiert mit dem geplanten Artikel 7a KG, welcher einen Lieferzwang zu ausländischen Preisen vorsieht, am Volk vorbei.

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Statt Handelshemmnisse zu beseitigen, werden immer neue aufgebaut. Das zeigt sich exemplarisch am jüngsten Beschluss des Nationalrats, bei der Revision des Lebensmittelgesetzes eine neue, vom EU-Recht abweichende Deklarationsvorschrift einzuführen. Mit solchen gesetzgeberischen Sonderzügen schottet die Schweiz ihren Markt eigenhändig ab, anstatt Wettbewerb zu fördern. Die «Allianz gegen Handelshemmnisse» sieht sich durch die Wettbewerbskommission (WEKO) bestätigt: Deren Sekretariat fand bei einer Vorabklärung bei 25 Unternehmen und umsatzstarken Produkten keine Hinweise für kartellrechtswidrige Verhaltensweisen im Zusammenhang mit der Weitergabe von Währungsvorteilen. Es stellt aber fest, dass Handelshemmnisse Parallelimporte für die Unternehmen erschweren. Dieser gewichtige Hemmschuh würde auch bei einem überschiessenden Eingriff ins Kartellrecht weiterbestehen.

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Markenartikel müssen innovativ sein, um im Wettbewerb zu bestehen. Doch dies ist nur möglich, wenn eine freiheitliche marktwirtschaftliche Ordnung herrscht. Was passiert, wenn verändernde Rahmenbedingungen Unsicherheiten schaffen und langjährige Strategien in Frage stellen? Challenge (Marken-) Strategien lautete das Thema am diesjährigen Forum Promarca vom 07./08. November in Interlaken an dem rund 150 Entscheidungsträger der Schweizer Markenartikelindustrie teilnahmen. Die hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Praxis hinterfragten etablierte Sichtweisen und diskutierten über innovative Ansätze. 

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Markenprodukte sind Treiber von Innovation. Ohne Markeninnovationen gäbe es keine Eigenmarken. Diese sind oft eine Nachahmung des Markenprodukts und können sich gemäss einer repräsentativen GfK-Konsumentenbefragung einzig über den Preis von Markenartikeln abheben.

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Zum 5. Mal in Folge zeigt eine jährlich durchgeführte, Promarca-interne Umfrage, dass den Markenartikelunternehmen in der Schweiz vor allem die starke Detailhandelskonzentration Sorge bereitet. Verbesserte Rahmenbedingungen könnten die erfolgreiche Lancierung von innovativen Markenartikeln erleichtern.

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Heute fand in Bern eine Veranstaltung der neu gegründeten «Allianz gegen Handelshemmnisse» statt. Die durch economiesuisse koordinierte Allianz wird angeführt vom Branchenverband des Detailhandels (Swiss Retail Federation SRF), dem Dachverband des Schweizerischen Handels (Handel Schweiz), dem Schweizerischen Markenartikelverband (Promarca) und dem Konsumentenforum (kf). Gemeinsames Ziel ist der rasche Abbau von widersinnigen Regelungen, die den grenzüberschreitenden Handel behindern: Sie leisten der Abschottung des Schweizer Marktes Vorschub und verteuern die Produkte. An diesem hausgemachten Übel muss eine wirksame Bekämpfung der Hochpreisinsel ansetzen. Die Beseitigung von Handelshemmnissen wirkt sich schneller und spürbarer auf das Preisniveau aus als kaum durchsetzbare Eingriffe in das Kartellgesetz.

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In diesen Tagen beginnen mehrere hundert Schulabgänger ihr Berufsleben bei einem der knapp hundert Markenartikelunternehmen in der Schweiz. Aber nicht nur für Lernende sind Promarca-Mitglieder attraktive Arbeitgeber, insbesondere Universitätsabsolventen bieten sie interessante Perspektiven.

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Das Kartellgesetz ist kein System, das willkürlich geändert werden kann, um Einzelinteressen zu wahren und es darf erst recht nicht zu politischen Zwecken missbraucht werden. Aus diesem Grund begrüsst Promarca den Entscheid der Wirtschaftskommission des Nationalrats, den Entscheid zu vertagen und die betroffenen Kreise anzuhören.

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Dank ihrer Wettbewerbsfähigkeit konnten die Promarca-Mitgliedsunternehmen den Export-Umsatz 2012 im Vorjahresvergleich um 7,6% steigern. Der Inlandumsatz sank jedoch um 2,6%. Die Markenunternehmen investieren aber weiter in den Standort Schweiz – im 2012 waren es insgesamt über 752 Millionen Franken. „Standort Schweiz im Wettbewerb“ war das Thema am Tag der Marke, an welchem rund 150 Teilnehmer aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft teilgenommen haben.

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Für Markenunternehmen steht der Konsument immer im Zentrum. Das Verhalten der Konsumenten bestimmt die Handlungen der Konsumgüterhersteller. Im Zeitalter von Shopping 2.0 müssen sich Hersteller und Händler jedoch gemeinsam auf den Konsumenten fokussieren. Darüber waren sich die rund 150 Entscheidungsträger der Schweizer Markenindustrie am diesjährigen Forum Promarca vom 15./16. November einig. Doch wie sieht der Konsument der Zukunft aus? Wie und wo shoppt der Kunde im Zeitalter von Web 2.0? Die hochkarätigen Referenten aus Wissenschaft und Praxis lieferten mit ihren Inputs mögliche Antworten.

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Markenprodukte sind Treiber von Wettbewerb und Innovation. Doch der Standort Schweiz leidet unter zu vielen Regulierungen und Vorschriften. Dies ist der Tenor unter den über 150 Teilnehmern aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft am diesjährigen ‚Tag der Marke', der anlässlich der Promarca-Mitgliederversammlung stattgefunden hat.

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Markenunternehmen leisten Pionierarbeit im Bereich der Nachhaltigkeit. Marken sind langfristig nur erfolgreich, wenn sie nachhaltig und ethisch einwandfrei produziert werden. Dies zeigten Referenten den fast 200 Entscheidungsträgern der Schweizer Markenindustrie anlässlich des Forums Promarca vom 3./4. November auf, das dem Thema „Nachhaltigkeit und Ethik der Markenartikelindustrie“ gewidmet war. Gavin Neath von Unilever oder die Designerin Natalia Allen legten dar, wie Markenunternehmen bereits heute Nachhaltigkeit leben, während andere Beiträge aufgezeigt haben, wie Markenunternehmen auch im Umfeld neuer Entwicklungen und Herausforderungen zukünftig nachhaltiger werden und bleiben können.

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Die Detailhändler versuchen in der aktuellen Diskussion um Währungsdifferenzen alles, um ihre Lieferanten öffentlich unter Druck zu setzen. Dabei weiss der Schweizerische Markenartikelverband Promarca, dass die grosse Mehrzahl seiner 100 Verbandsmitglieder Währungsgewinne weitergibt - und vermutet, dass sie bei den Händlern selber hängenbleiben. Promarca ist der Meinung, dass Währungsdifferenzen weitergegeben werden sollen und fordert deshalb eine Untersuchung von unabhängiger Stelle, die aufzeigen soll, wo diese hängenbleiben.

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Eine Umfrage des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca unter den 100 Geschäftsführern seiner Mitgliedsunternehmen bestätigt: Der Schweizer Handel lässt neuen, hochinnovativen Markenprodukten zu wenig Zeit, sich am Schweizer Markt durchzusetzen. 60 Prozent der Unternehmen veranschlagen dafür 1 bis 3 Jahre, aber nur jedes vierte bekommt diese Frist vom Handel zugesprochen. Der Grossteil (67%) der Innovationen muss sich binnen der ersten 12 Monate behaupten – sonst droht die Auslistung. Eine wertvernichtende Praxis für Hersteller, Handel und Konsumenten.

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Marken sind aus Sicht der Konsumenten qualitativ deutlich hochwertiger, emotionaler und unverwechselbarer als die Eigenmarken des Handels. Dies zeigt die aktuelle, repräsentative Studie „Marken und Eigenmarken 2011", die GfK im Auftrag des Markenartikelverbandes Promarca unter 1000 Schweizerinnen und Schweizern durchgeführt hat. Den einzigen Vorteil, den Shopper in Eigenmarken sehen, ist der Preis.

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Der Nettoumsatz aller 100 Mitgliedsunternehmen des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca erreichte im 2010 13,5 Milliarden Franken. Dies gab die Organisation im Rahmen ihrer 82. Mitgliederversammlung am „Tag der Marke" in Zürich bekannt. Sorgenfalten bereitet die hohe Machtkonzentration im Schweizer Detailhandel.

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www.markenunternehmen.ch ist online.

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Coop stellt überrissene Forderungen gegenüber Lieferanten. Dies hat eine Schweizer Zeitung publik gemacht. Der Schweizerische Markenartikelverband Promarca nimmt zu den wichtigsten Inhalten Stellung. Er kritisiert Coops unpartnerschaftliche, intransparente Methoden, mit denen Zulieferer unter Androhung von Sanktionen unter Druck gesetzt werden. So trägt Grossverteiler Coop seinen Preiskrieg auf dem Buckel der Lieferanten aus, während seine europaweit höchste Bruttomarge von 34,4% unangetastet bleibt. Promarca äussert wettbewerbsrechtliche Bedenken.

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Bilateraler Weg, EWR oder doch EU-Beitritt? Am Forum Promarca vom 4./5. November 2010 widmeten sich 160 Entscheidungsträger der Schweizer Markenindustrie der Frage, welche Chancen Europa den Markenartikelherstellern bietet und welchen Weg die Schweiz gegenüber Europa künftig einschlagen soll. Referenten wie Professor Dr. Franz Jaeger oder EFTA Gerichtshofpräsident Professor Dr. Carl Baudenbacher regten mit unterschiedlichen Meinungen zu intensiven Diskussionen unter den Teilnehmern an. Zudem wurde eine neue PwC-Studie vorgestellt, die belegt, dass Schweizer Händler die europaweit höchsten Bruttomargen für sich beanspruchen.

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Seit 1929 vertritt der Schweizerische Markenartikelverband Promarca die Interessen von Schweizer Markenunternehmen im Konsumgüterbereich gegenüber Politik, Handel und Öffentlichkeit. Mit dem Berner Fahrradhersteller Thömus ist nun das 100. Mitglied Promarca beigetreten.

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Konsumenten bezeichnen Markenprodukte als qualitativ hochwertig, vertrauenswürdig und innovativ. Ein Ruf, den Nachahmer immer wieder ausnutzen, indem sie sich mit ihren Produkten stark an Originale anlehnen. Trotzdem wenden Schweizer Gerichte die Vorschriften zur Bekämpfung von Rufausbeutung nicht an und verwehren Markenherstellern damit nicht nur Schutz, sondern gefährden den Innovationsstandort Schweiz. Der Schweizerische Markenartikelverband Promarca fordert deshalb, die Rechtspraxis zu ändern, zukünftig entschiedener gegen Rufausbeutung vorzugehen und sich an der europäischen Rechtsprechung zu orientieren.

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Nach 5 Jahren an der Spitze des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca übergibt Dr. Alexander Jost das Präsidenten-Amt an Joe Müller.

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Hohe Qualität, Vertrauenswürdigkeit, innovative Produkte: Aus Konsumentensicht heben sich Marken klar von Eigenmarken der Händler ab. Hat ein Käufer die Wahl, ist das einzige Kriterium, das ihn zur Eigenmarke greifen lässt, der Preis. Dies zeigt eine repräsentative Studie, die GfK im Auftrag des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca durchgeführt hat. Obwohl Marken also höchst attraktiv sind, führen Schweizer Händler 54% Eigenmarken – der europaweit höchste Wert.

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Internetshops, Werbung im Web-TV, eigene Läden, Direktlieferungen an Kunden: Für Markenhersteller in der Schweiz sind alternative Vertriebs-, Service und Kommunikationsmöglichkeiten ein bedeutendes Standbein der Zukunft. Nicht zuletzt, da mit Coop nur noch ein flächendeckender Markenkanal existiert und die aktuelle Preisspirale im Detailhandel immer schneller nach unten dreht. Vor 200 Entscheidungsträgern aus Markenindustrie und Wirtschaft erklärten am Forum Promarca Redner wie Miriam Blocher (Läckerli Huus), Dr. Christian Wulff (PwC) oder „The alternative business guru“ Geoff Burch, wie man erfolgreich neue Wege geht.

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Die Markenartikelhersteller bekennen sich zum Produktionsstandort Schweiz: 26,5% der Unternehmen weiten ihre Investitionen trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten in den nächsten zwölf Monaten aus, 57% sehen hierzulande ihr grösstes Wachstumspotential. Doch die Attraktivität des Marktes leidet. Ein immenser Preisdruck, hohe (Macht-)Konzentration im Schweizer Detailhandel, immer mehr Handelsmarken sowie Produkt-Nachahmungen bereiten Sorgen. Dies ergab eine Umfrage des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca unter den 97 Geschäftsführern seiner Mitgliedsunternehmen. Als zentrale Herausforderung der Zukunft bezeichnet bereits jeder Vierte den Druck seitens internationaler Handels-Einkaufskooperationen wie Coopernic oder AMS.

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Der Nettoumsatz aller 97 Promarca-Mitgliedsunternehmen überschritt im 2008 erstmals die 10-Milliarden-Grenze und erreichte ein Plus von 5,27 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Weniger erfreulich sind für den Schweizerischen Markenartikelverband Promarca hingegen Markenprodukt-Kopien. Der Schaden für Markeninhaber ist immens. Es ist unverständlich, dass sich die Rechtspraxis z.B. bei der Durchsetzung des markenrechtlichen Schutzes bei Farb- und Formmarken zurückhaltend zeigt. Präsident Dr. Alexander Jost fordert ein konsequenteres Vorgehen.

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Unter dem Leitsatz „Emotionen: Die DNA der Marken" referierten und diskutierten über 200 Vertreter aus Markenindustrie und Wirtschaft am Forum Promarca in Interlaken. Zum ersten Mal ist es durch eine unabhängige und durch Prof. Herrmann geleitete Hirnforschungs-Studie der Hochschule St. Gallen erwiesen: Emotional starke Markenartikel beeinflussen Konsumenten-Kaufentscheide massiv, während rationale Informationen in den Hintergrund treten. Zahlreiche prominente Redner gaben Einblicke in die Handhabung von Emotionen in der Praxis. Flavio-Calligaris Maibach erläuterte den Umgang mit dem Mythos Coca-Cola, Wolfgang Ambrecht von MINI berichtete über Substanz und Aura von Marken. Für Prof. Deichsel liegt die Ursache emotionaler Markenbindung in guten Leistungen.

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Erstmals beweist eine unabhängige Hirnforschungs-Studie der Hochschule St. Gallen, initiiert durch den Schweizerischen Markenartikelverband Promarca, dass Markenartikel im Gegensatz zu Nicht-Markenartikeln hoch emotional auf uns wirken – und dass diese Emotionen bei Kaufentscheiden eine weitaus wichtigere Rolle spielen als rationale Informationen wie Preis oder Qualität. So sind starke Marken nicht nur ein wirksames Profilierungs- und Differenzierungsinstrument, sondern auch immun gegen Preiskämpfe.

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Promarca, der schweizerische Markenartikelverband, hat sich heute in Bern im öffentlichen Teil seiner Jahresversammlung mit dem bundesrätlichen Gesetzgebungsprojekt „Swissness" auseinandergesetzt. Promarca begrüsst die Anstrengungen zum Schutz der Marke Schweiz, befürwortet aber Ausnahmeregelungen für traditionelle Schweizer Unternehmen, die auch weiterhin das nationale Wappen einsetzen können sollten. Die Jahresversammlung zeigte sich zudem kritisch gegenüber der weiterhin zunehmenden Nachfragemacht durch die zwei führenden Detailhändler. Promarca Präsident Alexander Jost bezeichnete zudem die staatlich verordneten Massnahmen gegen die sogenannte Hochpreisinsel als „Augenwischerei".

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Bereits über 50 Markenunternehmen, darunter viele Promarca-Mitglieder, haben die europäische Charta „for Health & Well-being" unterzeichnet. Damit verpflichten sie sich zu Produkten und Angeboten, die in besonderem Masse zum Wohl der Gesundheit und des Wohlbefindens der Konsumenten beitragen sollen. Ein gleichzeitig publizierter Bericht des Henley Centers belegt die entsprechenden Forschungs- und Entwicklungs-Anstrengungen der Markenunternehmen.

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Der schweizerische Markenartikelverband Promarca erachtet es als positiv, dass bei den Auflagen des Entscheides der Wettbewerbskommission (Weko) im Falle Coop/Carrefour keine Ungleichbehandlung von Unternehmen stattfindet, wie dies im Entscheid Migros/Denner noch der Fall war. Ebenfalls positiv wertet Promarca den Aspekt, dass sich die Weko mit der Thematik des Beschaffungsmarktes auseinandergesetzt hat. Promarca kritisiert aber die Haltung der Weko bezüglich der Beurteilung zukünftiger Marktsituationen, die heute alles andere als gesichert sind.

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81 Prozent der Schweizer sind der Ansicht, es lohne sich, für Qualitätsmarkenprodukte mehr zu bezahlen. „Mit Markenprodukten bringt der Handel Kunden in seine Läden", erklärt Anastasia Li, Direktorin des Schweizer Markenartikelverbandes Promarca. Dem Handel bringen Marken Kundenfrequenz und -loyalität, also ein rentables Umsatzpotenzial. Der Handel kann sein Sortiment dank Markenprodukten ständig mit Neuheiten aufwerten und bestehende und neue Konsumenten ansprechen. Auch eine Profilierung des Handels gegenüber reinen Eigenmarken-Distributoren wird dadurch ermöglicht.

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Mit einem Referat von Bundesrätin Doris Leuthard startete der heutige zweite Tag des Promarca Forums 2007 in Interlaken. Die Wirtschaftsministerin der Schweiz ermunterte die rund 200 Vertreter der Markenindustrie, keine Angst vor der Öffnung des Schweizer Marktes zu haben. Für Qualität könne auch zukünftig gute Preise verlangt werden. Sie selber werde sich einsetzen, diskriminierenden Vorschriften abzuschaffen, wenn ihr solche zur Kenntnis gebracht werden. Referenten wie Felix Richterich von Ricola, Simon Anholt, Berater der englischen Regierung, oder der Werber Dominique von Matt zeigten auf, wie wichtig ein gut positioniertes Ursprungsland und die Pflege des Image Schweiz für die Schweizer Markenindustrie ist, aber auch, dass Swissness alleine die Produkte- und Unternehmensleistung niemals ersetzen könne.

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Gemessen an internationalen Wettbewerbsregeln hätte Migros den Schweizer Discounter Denner nicht übernehmen dürfen. Die schweizerische Wettbewerbskommission (Weko) hat die Beteiligung der Migros an Denner mit Auflagen bewilligt. Diese sehen vor, dass Migros und Denner juristisch, organisatorisch und operationell selbständig bleiben und eine eigenständige Sortimentspolitik betreiben. Es besteht jedoch keine Verpflichtung, Waren von multinationalen Unternehmen und ihren Tochtergesellschaften sowie für grosse Schweizer Unternehmen getrennt zu beschaffen.

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Promarca, der Schweizerische Markenartikelverband, hat heute an einer Medienkonferenz Zahlen zur Innovationskraft und Wertschöpfung der Markenartikel vorgelegt und auf deren volkswirtschaftliche Bedeutung hingewiesen sowie vor einer verstärkten Konzentration im Detailhandel gewarnt. Ein von Promarca in Auftrag gegebenes Gutachten der Düsseldorfer Deekling Arndt Advisors zeigt zudem auf, dass die sogenannte Hochpreisinsel Schweiz nicht durch die Markenproduzenten verursacht wird, sondern durch spezifisch schweizerische Regulierungen und Vorschriften und weitere Standortfaktoren. Promarca fordert deshalb von Parlament und Bundesrat die Abschaffung der preistreibenden direkten und indirekten Handelsbarrieren. Der Verband will in Zukunft die Marktdominanz der Vertriebskanäle aufmerksamer verfolgen und die Öffentlichkeit besser über die Vorteile und den Mehrwert der Markenprodukte für den Konsumenten und die Volkswirtschaft informieren.

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Der Verband der Schweizerischen Markenunternehmen Promarca befürwortet die Öffnung und Liberalisierung des Schweizer Marktes und begrüsst das Cassis de Dijon-Prinzip, lehnt aber die vom Bundesrat vorgeschlagene, lediglich einseitige und lokale Produzenten benachteiligende Einführung ab. Dagegen fordert Promarca endlich die kostentreibenden schweizerischen Sonderregelungen rigoros abzubauen. Denn nur so können Schweizer Konsumenten und Produzenten von den Vorteilen des Cassis de Dijon-Prinzipes überhaupt profitieren.

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Erfolgreiche Markenartikler müssen die grossen Trends unserer Gesellschaft frühzeitig erkennen, im richtigen Moment das richtige innovative Produkt auf den Markt bringen und in der Kommunikation mutig und schnell sein. So brachte der bekannte Zukunftsforscher Matthias Horx am Promarca Forum in Interlaken die Herausforderungen der Branche auf den Punkt. Klare Worte gab es auch von Patrick Krauskopf, Vizedirektor der Wettbewerbskommission: Die Handelskonzentration in der Schweiz dürfe keineswegs dazu führen, dass Innovationen verhindert werden.

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Der bisherige Geschäftsstellenleiter, John Peter Strebel, hat Promarca für eine neue Herausforderung in der Konsumgüterindustrie verlassen. Als Nachfolgerin wurde Anastasia Li-Treyer gewählt. Frau Li war zuletzt als „General Manager Europe" der Haushaltgeräte-Firma Zyliss Schweiz AG tätig und ist mit der Welt der Markenartikel gut vertraut.

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Von insgesamt 18 für die EURO 08 vorgesehenen Sponsoring-Partnerschaften sind nur noch drei Engagements offen. Dies erklärte Martin Kallen, CEO der UEFA EURO 2008 anlässlich der Promarca-Mitgliederversammlung in Bern. Kallen erwartet vom weltweit drittgrössten Sportanlass in der Schweiz direkte und indirekte wirtschaftliche Effekte von rund 370 Millionen Euro. In Österreich und der Schweiz soll 2008 die“ beste Fussball-Europameisterschaft aller Zeiten“ stattfinden. Die FIFA WM nannte Kallen ein bisher wunderbares Turnier und Gradmesser für die EURO 2008.

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Schweizerinnen und Schweizer wünschen sich starke Marken als Begleiter durch den Alltag. Dies zeigt eine vom Marktforschungsinstitut IHA-GfK im Auftrag von Promarca durchgeführte Online-Umfrage. Ob unter der Dusche, als Zwischenverpflegung, im Ausgang oder beim Zähneputzen: Zuoberst auf der Wunschliste stehen durchwegs gut eingeführte Markenartikel mit hohem Bekanntheitsgrad. Überraschungen bleiben jedoch nicht aus.

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Die Qualität ist für Schweizerinnen und Schweizer das wichtigste Kriterium beim Kauf von Artikeln des täglichen Bedarfs. Dies zeigt eine im Auftrag von Promarca durchgeführte Studie des Marktforschungs-Instituts IHA-GfK. Jeder fünfte Befragte bezeichnet sich als Marken-Fan und bevorzugt beim Einkauf wenn immer möglich Markenartikel. Bei Markenartikeln wird ein höherer Produktenutzen wahrgenommen, in Form qualitativer Vorteile wie auch emotionaler Mehrwerte. Bei der Wahl des Einkaufskanals sind die Erreichbarkeit und die Warenqualität die wichtigsten Kriterien. Die Studie belegt die hohe Bedeutung der beiden führenden Grossverteiler in der Schweiz: 95 Prozent der befragten Konsumenten haben in den letzten drei Monaten bei Migros oder Coop Güter des täglichen Bedarfs eingekauft.

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„Wettbewerb fördert Innovation und Wachstum, Preisüberwachung braucht es vor allem bei fehlendem Wettbewerb!" Preisüberwacher Rudolf Strahm kritisierte vor den Schweizer Markenartiklern die hohen Warenbeschaffungskosten. Die indirekten Importe über Importeure oder Alleinvertreiber seien preistreibende Faktoren für die Hochpreis-Insel Schweiz.

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Alexander Jost (62) wurde an der Promarca-Mitgliederversammlung am 23. Juni 2005 zum neuen Präsidenten des Schweizerischen Markenartikelverbandes gewählt. Sein Vorgänger Dario Kuster (67), der das Amt seit 1999 ausübte, tritt in den Ruhestand.

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Unterschiedliche Entwicklung bei den einzelnen Unternehmen: 60% gewinnen Umsatz, 40% verzeichnen Umsatzrückgänge. Hauptursache für die Rückgänge sind neben rückläufigen Verkaufsmengen die sinkenden Preise. Im Export steigen die Umsätze um 8%.

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Der Schweizerische Markenartikelverband Promarca hat heute die Übernahme der Primo- und Visavis-Läden durch Volg positiv zur Kenntnis genommen. Promarca erhofft sich von der neuen Konstellation eine klare, langfristige und erfolgreiche Strategie zur Sicherung der kleinflächigen Dorfläden in der Schweiz. Volg setzt mit seinem Konzept auf Markenartikel. Die Stärkung von Volg liegt demzufolge ganz im Interesse der Markenartikelhersteller. Besorgt ist Promarca über die Zukunft der Läden in der Westschweiz und im Tessin.

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8 von 10 Schweizerinnen und Schweizern verbinden mit dem Markenartikel die Werte Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit. Im Vergleich mit den sogenannten Eigenmarken des Handels werden die Markenartikel insgesamt positiver bewertet. Als Stärke der Eigenmarken wird ein tieferes Preisniveau wahrgenommen. Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Studie des Marktforschungsinstitutes IHA-GfK im Auftrag der Promarca. Sie wurde am 5. November anlässlich der 75-Jahre-Jubiläumsveranstaltung am Promarca Forum in Interlaken präsentiert. Für Promarca zeigt die Studie, dass die Konsumentinnen und Konsumenten immer noch ein hohes Qualitätsbewusstsein haben und ihr Kaufverhalten nicht einseitig auf den Preis ausrichten.

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Die Fusion der beiden Schweizer Grossverteiler Coop und Waro wäre im EU-Raum wahrscheinlich nicht zustande gekommen. Zu diesem Schluss kommt eine im Auftrag der Promarca verfasste Vergleichs-Studie über die Nachfragemacht im Lebensmittel-Einzelhandel in der Schweiz und der EU. Gemäss Studie wird zudem die Revision des Kartellgesetzes dazu führen, dass auch die schweizerische Wettbewerbskommission bei entsprechenden Sachverhalten künftig eine strengere Haltung einnimmt. Die Ergebnisse wurden anlässlich der Promarca-Mitgliederversammlung in Bern präsentiert.

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Die Konzentration des Handels trifft die Markenartikelhersteller empfindlich. Der Handel hat eine zunehmend stärkere Angebots- und Nachfragemacht gegenüber den Konsumenten und Herstellern. Die Übernahme von Waro und Epa durch Coop hat die Situation noch akzentuiert. Diese Machtkonzentration ist nach Meinung von Promarca nicht im Interesse der Konsumentinnen und Konsumenten. Industrie und Handel sind daher aufgerufen, gemeinsam die Bedürfnisse der Konsumenten in den Vordergrund zu stellen.

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Mit dem Förderpreis unterstützt der Schweizerische Markenartikelverband Promarca den studentischen Nachwuchs. Der Preis wird für herausragende Diplomarbeiten an Schweizerischen Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen vergeben, welche zwischen dem 1. Januar 2002 und dem 31. März 2004 zum Thema „Marke/Markenartikel" erstellt werden.

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Der Schweizerische Markenartikelverband Promarca freut sich über die positiven Ergebnisse der Einführung von Markenartikeln bei der Migros und begrüsst die Entscheidung, mit Gillette, Knorr und Nivea weitere Markenartikel ins Sortiment aufzunehmen. Kritisch beurteilt die Promarca, dass lediglich einzelne Produkte und Marken berücksichtigt werden. Von einem breiteren Markenartikelangebot bei der Migros profitieren die Hersteller, die Migros und die Konsumenten gleichermassen.

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Innovative Markenartikelhersteller werden sich auch in einem schwierigen Markt mit fortschreitender Handelskonzentration behaupten können. Diese Überzeugung äusserten Referenten und Teilnehmer an einer Forumsveranstaltung des Schweizer Markenartikelverbandes PROMARCA in Interlaken. Es gehe für die Industrie darum, trotz klarer Interessenskonflikte gemeinsam mit den Handelspartnern Vermarktungsstrategien zu finden und Effizienzpotenziale auszuschöpfen.

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Eine neue Studie des Europäischen Markenverbandes AIM über Nachahmungen berichtet für die Jahre 2000/2001 von 470 Nachahmungsfällen in 12 europäischen Ländern. 21 Fälle davon betreffen die Schweiz und wurden von 11 Mitgliedsunternehmen des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca gemeldet.

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John Peter Strebel (46), bisher Geschäftsführer der Intersport Schweiz AG, wird auf den 1. November 2003 neuer Direktor des Schweizerischen Markenartikelverbandes Promarca. Er löst den altershalber zurücktretenden Dr. Jean-Bernard Bosset (64) ab, der bis Herbst 2004 im Auftragsverhältnis noch mit Sonderaufgaben betraut wird.

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Der Schweizerische Markenartikelverband Promarca betrachtet die gestern von Konsumentenorganisationen eingereichte Petition „Preisanschrift? Auf jedes Produkt!" als einen bedauerlichen Rückschritt. An eine Abkehr vom heute breit eingeführten Scanning-System ist nicht mehr zu denken. Der Einsatz von Scanning gestattet eine funktionale Verbindung zwischen Industrie und Handel. Und ermöglicht damit Kosteneinsparungen und Synergien – die letztlich wieder den Konsumenten zugute kommen können.

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